Fortbildungen

Die Kunst des achtsamen Dialogs in herausfordernden Situationen

Samstag, 29.11.2014

 

 


„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer war das Zuhören…“ Michael Ende


THEMA
Als Laienhelfer/in schenken Sie den Ihnen anvertrauten Menschen Zeit, Aufmerksamkeit, Empathie und Mitgefühl. Für Rosenberg bedeutet Empathie den Verstand leer machen und mit dem ganzen Wesen zuhören, zuhören wie Momo. Einem leidenden Menschen ganz zuzuhören ist aber keine leichte Sache. Am liebsten würden wir den anderen glücklich sehen. Das verleitet uns manchmal vorschnell zum Ratschläge geben, Trösten oder zu anderen „gutgemeinten“ Strategien. Die Gewaltfreie Kommunikation gibt uns Hilfestellung, wie es uns besser gelingen kann, dem anderen ganz zuzuhören. Dieses aufmerksame und wohlwollende Zuhören für den anderen kann ich ebenso für mich selbst lernen und üben. So erhält die Empathie das „gesunde“ Gegengewicht der Selbst-Empathie. Aufgrund aktueller Forschungsergebnisse unterscheidet die Neurobiologie zwischen Empathie und Mitgefühl. Empathie kann auspowern, Mitgefühl hingegen kann uns sogar stärken und erleichtert somit die Begegnung mit leidenden Menschen und den achtsamen Dialog in herausfordernden Situationen. An diesem Seminartag geht es darum, wie dieser „neue“ Begriff des (Selbst) Mitgefühls und die Haltung und das Werkzeug der Gewaltfreien Kommunikation Ihnen als Helfer/in helfen kann.


INHALTE
* Haltung und „Werkzeug“ der Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg
* Empathie vs. Mitgefühl
* Selbst-Einfühlung, mich wohlwollend wahrnehmen und besser verstehen lernen
* Selbst-Mitgefühl und freundliches Selbstgespräch in schwierigen Situationen
* Mich selbst authentisch und zugleich wertschätzend ausdrücken
* Einfühlung in den anderen
* Hören, was der andere auf dem Herzen hat
* Authentischer und achtsamer Dialog


METHODEN
Theoretische Kurzinputs, Einzelarbeit, Kleingruppen, Reflexionsrunden, Anliegen und Fallbeispiele der Teilnehmer/innen, Achtsamkeitsübungen…


TERMIN
29.11.2014, 9.00 – 17.00 Uhr

Franckstr. 45, 4020 Linz, 1. Stock


REFERENTIN
Christine Minixhofer, MSc Studium psychosoziale Beratung, Dipl. Lebensberaterin (Integrative Gestalt), Akademische Kommunikationstrainerin, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg (Netzwerk GFK Austria) Gesundheits- und Pflegepädagogin, DGKS, Achtsamkeitslehrerin i.A.

 

Die Kunst des achtsamen Dialogs in herausfordernden Situationen - Frau Christine Minixhofer verstand es wieder einmal, die TeilnehmerInnen der Fortbildung der Laienhilfe mit ihrem Fachwissen, ihrer Kompetenz und ihrem Einfühlungsvermögen einen ganzen Tag lang informativ, unterhaltsam und humorvoll zu begleiten. Danke Christine, wir alle haben diesen Fortbildungstag sehr genossen.


 




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Suizid und Suizidprävention 2: Umgang nach einem Suizid

 

Nach einem Suizid durchleben die Hinterbliebenen Gefühle der Trauer, Wut und Scham. „Warum?“ Nach einem Suizid kreisen die Gedanken immer wieder um diese Frage.

 

Der 2. Teil der Fortbildung zum Thema Suizid und Suizidprävention beschäftig sich mit:

 

·     Wiederholung der zentralen Inhalte der Fortbildung Suizid I: Theorien, Einschätzung der Suizidalität, konkretes Vorgehen bei Suizidalität, Wahrnehmen eigener Grenzen

·     Auswirkungen eines Suizids auf die Familie/Angehörigen bzw. das soziale Umfeld

·     Umgang mit Scham, Wut, Trauer, Ohnmacht und der zentralen Frage: Warum?

·     Film: Dein Schmerz ist auch mein Schmerz: Wenn Angehörige sich das Leben nehmen

·     Besprechen persönlicher Erfahrungen mit dem Thema

 

 

Termin:              Samstag, 18. Jänner 2014, 9:00 – 17:00

 

Ort:                     Lonstorfer Platz 1, Seminarraum 1. Stock, 4020 Linz

 

 

Trainer :             Mag.Dr. Martin Pachinger

                               Klinischer-und Gesundheitspsychologe, Sportpsychologe

 

 

 Samstag, den 18.1.2014, fand der 1. Fortbildungstag im neuen Jahr für LaienhelferInnen am Lonstorferplatz 1, statt. LaienhelferInnen aus ganz OÖ nahmen daran teil. Dr. Martin Pachinger, der Referent von Teil I und Teil II, verstand es wieder sehr gut, dieses schwierige Thema leicht verständlich für Laien aufzubereiten.

 

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Suizid Prävention Teil I
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Suizid Prävention Teil II
Suizidprävention_II_2014.pdf
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Wiederholung: Essen und Psyche - Was das Essen mit uns macht

 

 

Essen ist mehr als Zufuhr von Nahrung. Was wir essen, wie wir essen, wann wir essen hat Auswirkungen auf unser Wohlbefinden.

Die Zusammenhänge von Ernährung und Psyche reichen vom Essverhalten bis zum Einfluss von Nahrungsmitteln auf bestimmte psychische Krankheitsbilder (z. B. Depression).
Ob wir gut drauf sind, uns niedergeschlagen fühlen oder aus dem Stimmungstief einfach nicht herausfinden, entscheidet u. a. schon, was wir essen.
„Sauer macht lustig, Bananen machen glücklich und Schokolade auch“, diese Botschaften kennt jede/r. Was dahinter steckt und inwiefern der Konsum des einen oder anderen Nahrungsmittels auf das Auftreten oder Fortbestehen von bestimmten Krankheitsbildern Einfluss hat, soll in diesem Seminar bearbeitet werden.
Auch für das Essverhalten sowie die Auswahl der Speisen gibt es interessante Erklärungen. Wer die Psyche besser versteht, kann wirksamere Maßnahmen entwickeln!
Dies gilt für Sie als LaienhelferIn genauso wie für Ihre KlientInnen.

 

Ziele:

  • das eigene Essverhalten und das von KlientInnen besser verstehen,
  • die Nahrungsmittelauswahl bewusst steuern lernen,
  • stimmungsverbessernde Nahrungsmittel kennen und einsetzen lernen,
  • Tipps zur Vorbeugung und zum Gewichtsmanagement

 

Termin

 

Samstag, 25. Mai 2013 (8 Std.), 9:00 – 17:00
Achtung: 2. Termin am

Samstag, 8. Februar 2014 (8 Std.), 9:00 – 17:00

Ort
Lonstorferplatz 1, Seminarraum 1. Stock, 4020 Linz
Anmeldung
Sekretariat Laienarbeit 0732-6996-250
Trainerin

Mag. Irmgard Harringer: Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Ernährungsberaterin,

Dipl.-Mentaltrainerin, Systemischer Coach,

Gesundheitsbeauftragte der pro mente OÖ

 

 

NEUIGKEITEN

Laienhilfe:

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